Mantrailen – eine geniale Sache

Heute war wieder Sonntagstraining mit Gabi und Andy. Ich liebe Mantrailing, auch wenn heute nicht unser Wetter war.

Der erste Trail durch 2 Glastüren in die Tiefgarage. Dort die ganze Garage systematisch abgesucht. Der Gesuchte steht zwar gut sichtbar da, da der Durchzug die Spuren aber in die andere Richtung bläst wird erst da gesucht. Dann läuft Darki in den Wind, dreht ab und gerade auf den Fremden zu. Mit Hinsetzen zeigt er an, dass er fündig geworden ist.

Der zweite Trail wurde am Freitag gelegt. Wind, Regen, Verkehr und viele Fussgänger sind inzwischen hier vorbei gekommen. Darki läuft mit tiefer Nase ziemlich geradlinig auf der Spur. An zwei, drei neuralgischen Stellen wird kontrolliert und abgesichert. Wir kommen gut vorwärts durch die Altstadt von Lenzburg. Plötzlich beginnt er hin und her zu pendeln und Gas zu geben. Das sieht nach frischem Duft aus und tatsächlich finden wir den  «verlorenen» Kollegen hinter der nächsten Hausecke.

In diesen Momenten öffnet sich für einen Augenblick das Fenster zu einer Welt der Gerüche und Düfte, in denen sich unsere Hunde tagtäglich bewegen und von denen wir Menschen nur eine kleine Ahnung haben. In diese Welt nimmt Darki mich mit und zeigt mir seine «Sicht» der Welt.

Trotzdem sind wir jetzt froh, dass wir vor dem richtigen Regen wieder ins Trockene gekommen sind und geniessen den Nachmittag vor dem warmen Ofen.

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